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0815 geht gar nicht….oder einfache Lösungen für alle sind mir suspekt

Konzentationskiller Ruhe

Ein Kommentar

Was mir schon immer ein Greuel war: tagsüber alleine und in ruhiger Umgebung arbeiten. Nachts geht das und kann sogar ganz schön sein.

Ganz anders am Tage.
Ist egal, ob der Büroflur ausgestorben ist, oder keiner zu Hause.

In den ersten Morgenstunden, gerade aus dem Bett gepurzelt, mit Kaffee an den Rechner ist o.k. Die Welt ist in Ordnung wenn sie jetzt noch schläft und mich lenkt nichts ab. Morgens habe ich ohnehin die besten Ideen. Manche Texte werden wohl im Schlaf formuliert, auch berufliche.

Aber dann kommt der Hunger.
Noch diese Seite zu Ende schreiben.
Küche.
Ah ja…Musik , dann ist es nicht mehr ruhig.
Dann geht es weiter.

Ne, das war‘ s dann.
Welches Stück passt jetzt?
Welches als nächstes?
Ich könnte mal duschen. Dazu passt aber ganz andere Musik. Von CD auf Schallplatte.

Fertig.
Bisschen chatten.
Nun aber ne neue CD rein und durchlaufen lassen.
Nein, bei dem Krach kann ich nicht denken.
Cello spielen.

20121012-191441.jpg
So geht das nicht weiter, so werde ich nie fertig.
Erst mal zum Friseur. Da muss ich lange warten. Lappy aufgeklappt und los geschrieben. Was, schon dran?

Jetzt noch den verdienten Cappuccino nebenan.
Ein Eckplatz im Sessel – so soll es sein.

Die Stunden vergehen wie im Flug. Seite um Seite füllt sich. Konzentration pur.

Kleine Panne: das Wetter hat umgeschlagen, es regnet wie verrückt und ich muss noch Kleintierstreu (verflixt, wieso reißen diese Plastikgriffe immer ) und Menschennahrung kaufen. Und Schuhe vom Schuster holen….letzter Drücker, ist schon dunkel….und dann alles mit dem Rad .

Pitschnass.
Jogginghose und Tee.

Die für diesen Tag geplante To-Do-List muss sich in ihr Schicksal fügen : heute Abend wird im Affentempo ein wenig dran rum gemacht, das langt.

Oder spät in der Nacht….;-)

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Ein Kommentar zu “Konzentationskiller Ruhe

  1. Es tut so erstaunlich gut, fremde Texte über mich zu lesen! (Auch wenn du natürlich ein einzigartiges Individuum bist, ist ja Jeder, bei jeder Zeile sehe ich mich selbst. Toll 🙂

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