leidenschaftlichwidersynnig

0815 geht gar nicht….oder einfache Lösungen für alle sind mir suspekt

Unperfekt entspannt durch den Advent 17

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Das Fest rückt näher.
Noch genau eine Woche Zeit, sich ein paar Gedanken zu machen.

Der Ablauf ist vermutlich wie immer.
Erst freuen sich alle auf das Wiedersehen, die Kids sind froh weil es Geschenke gibt.
Die Reserve an Toleranz ist noch nicht aufgebraucht.
Im Verlauf des fröhlichen Beisammenseins nähert man sich zielstrebig der Tabu-Zone.

Du hoffst auf die Vermeidung folgender Themen:

  • Politik. Könnte kritisch werden.
  • ADHS und was man dagegen (!) tun kann, sollte oder auch nicht
  • Noch besser: gibt es ADHS überhaupt?
  • Newtown: eine Debatte über Zusammenhänge von Amoklauf und Asperger
  • Welche der anwesenden Personen pflegt den richtigen Lebensstil?
  • Wer ist am erfolgreichsten?
  • Der gefährdete Ausbildungs-/Schulabschluss eines Sprösslings
  • Debatte über Jugend, Erziehung, Fleiß und Disziplin
  • Wieso hat X immer noch keinen Mann/ keine Frau?
  • Y hat den falschen Mann/Frau
  • Wird es nicht mal Zeit für Nachwuchs?
  • Wer kümmert sich immer um alles und wer um nichts?
  • Z ist wieder mal nicht gekommen…typisch!
  • Können wir die Glotze einschalten ?
  • Es kann nicht schaden, schon jetzt darüber nachzudenken, was du machst, wenn eines dieser verdächtigen Themen auf den Tisch kommt.
    Allen mal die Meinung geigen ist nicht so gut.
    Sich elegant entziehen, mit einem freundlichen “ ich hab Lust auf einen kleinen Spaziergang“ könnte ein Weg sein.
    Vielleicht fällt dir auch ein unverfängliches Thema ein.

    Auf deinen Anspruch kommt es an: es kann auch schön werden, wenn relativ oberflächlich einfach das Zusammensein zählt.
    Familienmitglieder sind nicht zwangsläufig Seelenverwandte.

    Eine schöne und wirksame Art, sich von alten vermurksten Weihnachtserinnerungen schon jetzt etwas zu befreien zeigt der emoflex- Adventskalender auf:

    Man fühlt sich nicht so, wie man sich gefälligst heute und hier fühlen sollte. Man fühlt sich genau so wie damals, “als man zur Lehrerin Mama gesagt hat”.

    mehr und noch mehr

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