leidenschaftlichwidersynnig

0815 geht gar nicht….oder einfache Lösungen für alle sind mir suspekt

Check it out

Ein Kommentar

Lange habe ich mich davor gedrückt.
Hatte hier ja auch zu tun.

Nun steht meine häusliche Anwesenheit der begehrten sturmfreien Bude entgegen.

Also zockelt Muttern mal wieder los.
Dieses dauernd zu Hause sein war eh‘ nicht artgerecht für mich.

“ Für mein Alter gut gehalten “ heißt leider nicht, dass eine Disco, Club oder andere Örtlichkeiten, in denen man nicht nur Ansprache und Alk, sondern auch Abhott-Fläche in Aussicht gestellt bekommt, passend wäre.
Nein, soweit gehe ich dann doch nicht.
Da warte ich noch mit, bis ich ’ne richtige wilde Oma abgebe.

Ü40 Party.
Der Name allein ist doch schon grässlich.
Besonders aufbrezeln muss man sich für sowas nicht, ist auch gleich hier um die Ecke…..also hin.
Mir ist heute nach Bewegung.

Schock.
Mega-Schlange an Tür und Garderobe, und es ist noch nicht mal 22:00 h.

Die Musik akzeptabel, als wir ankommen. Hoffnung keimt auf.
Ein Blick in die Runde: mehr Frauen als Männer, Ehepaare – alles sehr deutsch, viel akademisch.
Ein Hauch von Unbehagen…..

Deutsche ( ja, ich weiß, nicht alle…) verwechseln Tanzen mit Training für die Sprunggelenke.
Oder, aber sicherlich nicht hier, mit der Abfolge von festgelegten Schritten.

Ab und an mal so‘ n Stück, oder mehrere: pourqois pas?
Noch habe ich die Hoffnung, dass auch die Hüftgelenke etwas mehr zu tun bekommen und das Rhytmusgefühl nicht nur

EINS-zwei-drei-vier-Eins-zwei-drei-vier-EINS-zwei-drei-vier

in Bewegung übersetzen darf.

Statt dessen wird es immer schlimmer.
Nicht 1 Stück, das im weitesten Sinne unter R&B , Dancefloor, Hip Hop oder Latin firmieren könnte.
Nee, das stimmt nicht: lange Gesichter bei Guru’s JazzmatazzLOUNGIN„.

Sensible DJ‘ s, die sofort wieder den Geschmack der Massen bedienen.
Noch nicht einmal ein kleiner Reggae….ich mein‘, da gibt es doch auch Stücke zum mit singen …ähh …springen.

Ist es eigentlich o.k., wenn man jenseits der 30 noch die neuere Musik hört, gut findet und sogar danach tanzen mag?

Summa summarum bin ich dann 3 Stunden quasi ohne Pause rum gehüpft.
Radikale Akteptanz, wieder einmal.
Tanzen kann man eigentlich alles….und als dann die Hardrock-Fans auf ihre Kosten kamen, hab ich einfach so getan, als sei ich 16.
Nur nicht so verklemmt.
Mir doch egal.

Positiv: um mich herum gelöste, relativ fröhlich Gesichter. Das hat ja auch was.

Was bleibt, ist die Frage: wohin das nächste Mal?

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Ein Kommentar zu “Check it out

  1. ist das herrlich! Hab mir sowas mal an Sylvester gegeben, ohne zu wissen, was da auf mich zukommt…
    Auch so ein Film…

    Gleiche Frage am Ende: Wohin das nächste Mal? Denn so wie’s war, war’s nun mal nix, was eine Wiederholung gewünscht hätte… 😉

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