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0815 geht gar nicht….oder einfache Lösungen für alle sind mir suspekt

Aufgetankt – Bergluft VII

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Die Kunst? Was ich ohne sie wäre? Ich weiß es nicht. Doch mir graut – seh ich doch was ohne sie Hundert‘ und Tausende sind!
( L.v. Beethoven )

Ich mag Abschlüsse.
Selbst wenn ich mir wünsche, dass etwas fortdauert.
Das Ende einer Reise ist die Heimfahrt.
Zeit, all die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.
Vorher Abschied von den Menschen, die für einige Tage mein Leben kreuzten.
Auf angenehme Weise, denn in dieser kleinen Urlaubsinsel in der Bergwelt zählt nicht, was eine/r darstellt, welchen Beruf er/sie hat usw.
Das gilt Groß und Klein.
Die erste Frage ist hier nicht: auf welche Schule gehst du…..?

Was sich auf der Homepage vllt. ein wenig altbacken anhört, gibt dem Aufenthalt einen schönen Rahmen, in dem sich Gemeinsamkeit entwickeln kann.

Nach dem Frühstück Morgenkreis: es wird gesungen ( unterstützt von Klavier, Cello, Gitarre oder was auch immer ein Gast dabei hat ) und vorgelesen. Fast alle kommen, ausgenommen Jugendliche.
Freiwillig.

Danach reiten die Kids.

Zeit für Ausflüge oder zum Ausruhen, Musizieren, Werkeln, Malen.
Ein schöner Atelierraum bietet die passende Umgebung.
Es geht locker zu.
Kinder spielen am Hauswasserfall und Bach.

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Abends nach dem gemeinsamen Essen noch eine Runde Musik. Diesmal mehr für die Erwachsenen. Gesang mehrstimmig in einer kleiner kleinen Gruppe, die sich innerhalb weniger Tage zum Üben eines speziellen Liedes gefunden hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Dann vergrößert sich der Kreis, schmilzt später zuweil wieder auf einen harten Kern der Instrumentalisten, die Freude am gemeinsamen Spiel haben zusammen.
Das unterschiedliche Können ist egal.

Vielleicht gibt es ein Lagerfeuer. Stockbrot.

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Irgendwer beginnt ein Spiel und es ist einfach, sich dazu zu gesellen.

Ein Tag wie der Andere und doch nicht gleich.

Die Praktikanten genießen ihren Feierabend.
Neue Freundschaften sind entstanden und im Sommer wird ein Wiedersehen geplant. Freiwillige Arbeit gegen rumgammeln in den Sommerferien.
Teenie kann es kaum erwarten.

Aufwachen in der Großstadt.
Noch leben wir im Tempo der Bergwelt.
Beethovens Signore Abate klingt in meinen Ohren nach…

Anm.: mein persönlicher Urlaubstip für Alleinerziehende und / oder Menschen, die nicht 0815 gestrickt sind und Luxus nicht nur materiell verstehen

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