leidenschaftlichwidersynnig

0815 geht gar nicht….oder einfache Lösungen für alle sind mir suspekt


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Mit uns, nicht ohne uns

Weltautismus-Tag.

Haben wir  hier immer.
Mal sichtbar, meist nicht.
Mal spannend, mal Nerv tötend.
Angespannt, locker, konzentriert, uneinsichtig, pingelig, ehrlich und großzügig.
Fröhlich.
Auch mal traurig.
Manchmal tobend durch die Räume.
Hilfsbedürftig und Autonom.
Ideenreich und redegewandt.
Erschöpft. Energiegeladen.
Wortkarg, zurückgezogen und lustlos.
Singend und tanzend.
Nachdenklich, forschend, wissbegierig.
Mutig. Hartnäckig.
Scherzend.
Herausfordernd. Liebevoll.
Liebenswert.

Am Weltautismus-Tag wird  leider viel zu viel ÜBER Autisten*innen gesprochen, von Menschen, die Autisti*nnen selbst nicht zu Wort/Gehör kommen lassen.
Es lohnt sich, genau hinzuschauen, wer Veranstaltungen macht und mit welcher Intention.

Marlies Hübener: Heute schweigen wir

Ellas Blog: Autismus Spektrum- mild, mittel, schwer?

autismuskeepcalmandcarryon: Aus autistischen Kindern werden autistische Erwachsene

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Läuse und Flöhe

Ich habe mich entschieden.
In diesem Blog geht es bisher vor allem darum, wie man mit einer anderen Wahrnehmung einigermaßen durchs Leben kommt, was daran gut ist, Spaß macht aber auch wo  einem Steine in den Weg gelegt werden und man behindert wird.

Seit einiger Zeit lerne ich Barrieren ganz anderer Art kennen: entzündete Gelenke führen zu einer mir bisher unbekannten Mobilitätseinschränkung kombiniert mit Dauerschmerzen.

Das, was Oma hatte?

Möglicherweise ja, aber vermutlich nein. Viele Omas haben Arthrose, eine Verschleißerscheinung der Gelenke, ich hingegen habe rheumatiode Arthrits und die macht auch vor Kindern nicht halt. Aus irgend einem Grund bekämpft sich mein Körper gerade selbst und böse Zungen behaupten, das käme davon, dass ich immer gegen alles Mögliche sei und nun eben auch noch gegen mich selbst.

Gesonderter Blog ?

Einiges spricht dafür. Der Umgang mit dieser Krankheit wirft ganz  besondere Fragestellungen auf. Bloggen hilft mir bei der Reflexion und  der  Austausch mit anderen Bloggern zum Thema Rheuma kann sehr bereichernd sein.

Wir haben hier aber: Rheuma meets ADHS und ASS. Was nichts anderes bedeutet, als dass wir auch hier  vermutlich unsere ganz eigenen Bewältigungsstrategien, die durchaus von denen anderer Menschen/Familien abweichen könnten, entwickeln müssen ( in erster  Linie natürlich ich als Betroffene, aber wir leben hier ja in trauter Zweisamkeit).

Davon ausgehend, dass auch andere ADHSler und Autist*innen nicht immun gegen  Erkrankungen dieser Art sind, und damit  mit Mehrfacheinschränkungen umgehen müssen, eröffne ich lieber in diesem Blog  eine neue Kategorie.

Themen zeichnen sich ab: ob es die  mobile Einschränkung der ansonsten flexiblen Unterstützerin ist  oder die Rolle der Pflegenden der ansonsten Betreuten- hier wird gerade vieles aufgemischt.

Die Blaupause für meine Problembewältigungsmechanismen passt nicht mehr.

Was bleibt

Die Kernthemen dieses  Blogs werden dadurch nicht  berührt: individuellen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Barrieren begegnen. Mit  Vorurteilen umgehen. Gesellschaftliche Teilhabe. Inklusion.

Uns mit unserer ganz eigenen Wahrnehmungsweise alltäglichen Problemen stellen und für uns passende eigene Wege finden.

Denn man tau!

Ich freue mich über Feedback, wie immer ohne Registrierung möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Maul halten und dankbar sein

Auf den Punkt gebracht, liebe beste Freundin.
Das hätte ich mich gar nicht so zu denken getraut, als Teenie sich im Praktikum den Allerwertesten aufgerissen hat, um alles richtig zu machen:

  • die Arbeit gut und schnell zu erledigen ( obwohl gesagt wurde, lass dir Zeit- und hinterher gedrängelt wurde)
  • nachzufragen wenn etwas unklar ist ( worauf harsch geantwortet wurde)
  • es direkt anzusprechen, wenn es nicht klappt oder behinderungsbedingte Veränderung erforderlich ist  ( worauf man dann doch genervt reagierte)
  • darauf vertraut hat, dass die dann vereinbarte Anpassung auch so erfolgen würde ( und erleben musste, dass alles nur Gelaber war)
  • sich noch einmal aufraffte und das Gespräch suchte  ( und dann  all das an ihr kritisiert wurde, was ihr als Vorgehen im Eingangsgespräch empfohlen wurde).

Und zum Schluss gab es auch noch persönliche Kritik oben drauf bis hin zur Infragestellung von Bewertungen vergangener Praktika.

Wertschätzung Fehlanzeige

In einem Integrationsbetrieb ist klar, dass die Arbeitsplätze dem Leistungsvermögen der Beschäftigten angepasst sein müssen. Steht auch dick und fett auf der Homepage.
Sicher, man kann nicht alles möglich machen.

Ich frage Teenie, wie es den anderen Beschäftigten dort ergangen ist.
Bei sichtbaren Behinderungen sei man wohl irgendwie darauf eingegangen. Der Umgangston sei aber generell rau gewesen. Bei Kritik hätten die anderen geschluckt und weiter gemacht.

Wohl so ähnlich wie Teenie früher in der Schule.

Was ist heute anders?

Ist Teenie heute empfindlicher als früher?
Mir fällt auf, dass  sie wegen sensorischer Überreizung häufiger die Notbremse zieht.

Klare Aussage ihrerseits: als Kind hast du keine Wahl. Du bist ausgeliefert. Es war schon immer genauso wie jetzt. Aber nun bestimme ich, wann es genug für mich ist.

Bei aller Ratlosigkeit hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektive:
diese Haltung stimmt mich zuversichtlich.

 

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Luftblase Fachkonzept

Wenn es um die  Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt geht, ist die Bundesagentur für Arbeit das erste Nadelör, durch das man sich durchzwängen muss um an eine Berufsausbildung zu kommen.

Die Reha-Berater*innen haben keine Ahnung über die verschiedenen Behinderungen. Dafür sind sie auch nicht da. Das macht der medizinische Dienst. Der zwar seinen Senf dazu geben (oftmals gar nicht so schlecht), aber keine Entscheidungen treffen darf.
Die Reha-Berater*innen passen auf das Geld der BA auf.
Das machen sie gut.
Sie kennen vor allem das Fachkonzept Berufsvorbereitende Maßnahmen.
Damit wird ein Rahmen für die Durchführung einer Maßnahme für die Teilnehmer*innen und die Träger der Maßnahme vorgegeben. Darauf beziehen sich  BA und  Träger gleichermaßen.
Und da es ein Fachkonzept ist, hat man sich ja wohl was dabei gedacht, als man es entwickelt hat.
Waren da Experten*innen am Werk?

Teilhabe auf Probe

Nur selten folgt einem Schulabschluss direkt eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk, nur um mal einen der größten Anbieter zu nennen.
Damit keine Gelder verschleudert werden, muss der junge Mensch erst einmal beweisen, dass er eine von der BA gesponserte Maßnahme durchhalten kann.
Aber das kann die BA nicht so deutlich sagen und so werden Antragsteller*innen schnell zu jemandem gemacht, der/die  sich erst einmal beruflich orientieren muss.
Das ist nicht besonders schwer.
Dazu könnte  man nahezu alle Schulabgänger*innen machen … wer ist sich in diesem Alter schon wirklich sicher, was er/sie über viele Jahre arbeiten möchte. So sagte  mir neulich eine junge Frau, sie schwanke zwischen einem Psychologie Studium und Flugzeugbau. Bei mir war das auch nicht so anders…nur dass ich mir noch mehr Berufe für mich vorstellen konnte.

Wer nicht auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben angewiesen ist, probiert sich einfach aus. Und wechselt, wenn er/sie völlig daneben liegt.
Menschen mit Behinderung mutet man eine 11monatige Berufsorientierung zu, selbst wenn eine berufliche Orientierung vorhanden ist.
Wie anders als Probezeit soll man das nennen?
Im allgemeinen Arbeitsrecht wäre eine so lange Probezeit übrigens unzulässig.

Die BA nennt es deshalb lieber Berufsvorbereitende Maßnahme.

Für alle gleich

Selbstverständlich ist das alles gut durchdacht.
Das Fachkonzept Berufsvorbereitende Maßnahmen bestimmt genau, wie diese 11 Monate zu gestalten sind. Es beginnt mit der Eignungsanalyse, es gibt eine Grund-und Förderstufe,  eine Übergangsqualifizierung und noch einiges mehr.
Vorausgesetzt, dieses Konzept passt auf den jungen Menschen, weil er noch nicht reif genug für eine Ausbildung ist, weil er wirklich noch keinen Plan hat, was er werden will oder weil er nicht einschätzen kann, welchen Beruf er mit seiner Einschränkung machen kann – kurz: wenn er sich noch in vielen Berufsfeldern ausprobieren muss, dann mag das Konzept nicht schlecht sein. Wenn es denn mehr als beschriebenen Papier ist.

Und: wenn die Art der Behinderung dem Konzept nicht zuwider läuft.
Was aber, wenn nicht?

Heute hier, morgen da….

Das Konzept sieht in erster Linie praktische Erprobung in verschieden Berufsfeldern vor.
Ein Praktikum nach dem anderen.
Häufig ist das aber gar nicht gewünscht oder möglich. Wer im Autismus Spektrum ist, hat genau damit Probleme: ständiger Wechsel des Arbeitsortes, ständig neue Kolleg*innen, immer wieder die für Dritte meist unsichtbaren Barrieren neu erklären.

Wir  erleben leider zur Zeit, dass die Berufsvorbereitung eine ziemlich unstrukturierte Sache ist. Das bbw hat keine betrieblichen Partner, in die zuverlässig ins Praktikum vermittelt werden kann. Die Teilnehmer*innen verbringen  einen erheblichen Teil ihrer  dortigen Anwesenheitszeit auf berufenet.de der Arbeitsagentur, suchen dann Betriebe für Praktika, schreiben Bewerbungen. Das war´s.

Praktikumsstellen werden häufig nur mit Hilfe der Eltern gefunden.
Die Teilnehmer*innen sind eine extrem heterogene Gruppe was das Alter, Vorbildung, Behinderung angeht. Das macht es schwer, eine stabile Gruppe zu werden.

Da kommt dann schon die Frage auf, wozu das Ganze gut sein soll.

Probleme mit dem Fachkonzept Berufsvorbereitung der BA für Menschen aus dem autistischen Spektrum

Für Autisten*innen ist z.B. besonders wichtig:

  1. stabile Rahmenbedingungen:
    kontinuierliche Ansprechpartner*innen
    feste Gruppen
    vorhersehbare Ausbildungsabschnitte
    verlässliche Stundenpläne
    planbare Arbeitsabläufe
    konkrete Aufgabenstellung
    konkrete Rückmeldung.Häufig wechselnde Gruppenzusammensetzungen irritieren und binden Energie, die für die Arbeit fehlt.
    Konstante Arbeitsumgebung. Autist*innen brauchen mehr Zeit, um sich an fremde Orte und Personen zu gewöhnen.
  2. Die Behinderung ist zum Teil unsichtbar:
    oft erscheint es, als könnten Autisten*innen sich relativ sicher in sozialen Zusammenhängen bewegen. Niemand sieht, welche Anstrengung es jedoch bedeuten kann, sich in einer Gruppe zu bewegen, wenn man die nonverbale Kommunikation und unausgesprochene soziale Regeln nicht klar erkennen kann. Dies trifft besonders auf autistische Mädchen und Frauen zu, die oft sozial unauffälliger als männliche Autisten sind.
  3. Orientierung an autistischen Stärken:
    Viele Autisten*innen haben Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich nicht im regulären Lehrplan des Schulunterrichts wieder spiegeln. Ihre Schulnoten erfassen diese dementsprechend nicht. Es ist sinnvoll, an den Spezialinteressen und Fähigkeiten anzuknüpfen, viele Autist*innen können selbst gut ihre Interessen beschreiben und auch Eltern können meist gute Hinweise geben.
  4. Berücksichtigung der erhöhten Stressanfälligkeit auf sensorische Reize durch:
    räumlich abgetrennten Arbeitsplatz
    Rückzugmöglichkeit Tragen von Geräuschschutz
    Arbeit in kleinen Gruppen
    Kein Zwang zu Gruppenaktivitäten wie Feiern etc.
    Klare Gruppenregeln bei Diskussionen

Was tun?

Natürlich gibt es keine Zahlen in unserer Stadt darüber, ob und wie viele  Teilnehmer*innen aus dem autistischen Spektrum erfolgreich und mit Perspektive einer Ausbildung und Job (auch) auf dem ersten Arbeitsmarkt diese Maßnahmen durchlaufen.
Unser Eindruck: eher weniger.
Die Arbeitsmarktsituation von Autist*innen ist sehr schlecht.
Noch immer arbeitet die Mehrheit  in einer WfBM oder ist ohne jede Erwerbsarbeit. hier

Der finanzielle Kuchen ist schon längst zwischen den Trägern der Teilhabe -Maßnahmen verteilt. Die Träger orientieren sich an der klassischen Aufteilung von körperlich, geistig oder psychisch behindert .
Eigentlich leben alle gut damit: die Träger, die BA – nur die Betroffenen und ihre Familien nicht.
Denn wo bitte passen da die Autist*innen rein?

Eure Unterstützung

Autismus-Initiativen vor Ort haben sich zusammen getan, um zunächst eine Datenlage herzustellen und dann mit entsprechenden Forderungen an die Politik und BA heran zu treten.

Wenn ihr selbst oder eure autistischen Kinder Erfahrungen mit einer bvb gemacht habt, interessiert uns, wie es euch damit ergangen ist. Was war für euch wichtig? Was hättet ihr gebraucht? Wie seid ihr mit Problemen umgegangen und vor allem: hat es beruflich etwas gebracht?

Unser Fragebogen ist lokal begrenzt. Aber jede Anregung ist hilfreich, wir werden auch viele Gespräche führen müssen.

Wir wissen, dass wir ein dickes Brett bohren wollen. Ihr könnt uns dabei helfen.
Danke.

Euer Feedback und Kommentare sind wie immer ohne Registrierung möglich.

 

 


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Expedition der Unverbesserlichen

Idee

In einem Anflug  von : was andere Familien können, können wir schon lange, haben wir  Mitte des letzten Jahres beschlossen, zu dritt die Weihnachtstage auswärts und den Jahreswechsel hier vor Ort gemeinsam zu verbringen.

Schon die Auswahl des Feriendomizils war nicht so ganz einfach. Auch bei begrenzten materiellen Mitteln kann man etwas finden, wenn man den Focus nicht  auf Luxus legt.
Kommen dann aber noch individuelle Barrieren hinzu, wird es schwierig.

Aber egal. Wir einigten uns auf die schöne Halbinsel Usedom. Natur und Meer satt und dennoch nicht ganz in der Wildnis.

Rahmen

Je näher unsere kleine Reise kam, desto deutlicher wurde: Unterschiedlicher hätten unsere Wünsche und Bedürfnisse nicht sein können.

Teenie wollte wie immer (zunächst)  gar nicht weg sondern in gewohnter Umgebung bleiben. Der ungeliebte  Weihnachtstrubel bestärkte sie darin. Ihr hätte es gereicht, die immer selben Weihnachtsfilme im heimischen Wohnzimmer zu schauen, sich mit Süßigkeiten und einem Lieblingsessen in Lieblings-Wohlfühlklamotten auf der Coach zu nieder zu lassen und gelegentlich für ein Gespräch unsere Wege zu kreuzen. Am Abend vor der Abreise also klare Ansage: eigentlich will ich hier bleiben.

Mein vorab zugereister Gefährte lebt allein und freute sich vor allem auf gesellige Stunden und Insel-Ausflüge.
Mir hingegen war weder nach Weihnachtsfilmen, Geselligkeit noch Unternehmungen… ich hätte in diesem  Jahr der einsamen Insel nur mit Buch, Laptop und Strand vor dem Haus den Vorzug gegeben.

Da wir allesamt mit einem feinen Gespür für die Stimmungen der Anderen ausgestattet sind, war schnell im Vorfeld klar: das wird ein heikles Unterfangen. Und da wir auch reich mit Impulsivität und Emotionalität gesegnet sind – die Sache mit der Einsicht und dem Verständnis für den Anderen kommt, aber irgendwie in solchen Situationen meist verzögert – gab es am Vorabend der Abreise noch eine Grundsatzdiskussion in der wir es schafften, das uns Trennende in den Vordergrund zu stellen.

Na Prima.

Wagnis

Pünktlich am nächsten Tag ging es dann los.
Jeder dachte sich seinen Teil, jeder hatte ein „das kann ja heiter werden“, ein „mir egal “ und ein „wird schon gut gehen“ im emotionalen Reisegepäck.
Jeder die Hoffnung, dass seine Bedürfnisse doch irgendwie zur Geltung kommen würden.

Unsere Bleibe war ok. Zweckmäßig, aber nicht wirklich geeignet für geräuschempfindliche Menschen. Allergiker allerdings  hätten sich sicherlich über die kühle, staubfreie Einrichtung gefreut.

Der Weihnachtsabend nahte.
Man kann so viel abschwören wie man will…irgendwie ist und bleibt es doch ein besonderer Tag. Und sei es nur deshalb, weil der Rest der Welt nicht abschwört und noch nicht mal ein Restaurant geöffnet hat.

Unser Programm wechselte dem entsprechend zwischen Strandspaziergang, sich aneinander gewöhnen, zu zweit, zu dritt und allein sein, Bratwurst im Brötchen vom einzigen offenen Grillstand am Ort essen, einer wir-schenken-uns-nix-Bescherung, Musik (mit Kopfhörer) hören, Buch- Leseversuchen, durch die Kanäle zappen und bei „Neues aus Büttenwarder“ kleben bleiben ( na und? ).

Den verregneten ersten Weihnachtstag verbrachten wir nicht viel anders. Mal wurde gemault, mal sich verstanden.

In besonderer Erinnerung wird uns unser Ausflug auf das Festland bleiben. Unser Plan war es, an einem der Seen dort ein wenig im Sonnenschein zu spazieren und dann in einem netten Cafè zu stranden…..nun gut, wir hatten uns vorher nicht schlau gemacht und so mussten wir uns mit einer kleinen, lehrreichen – und ausschließlichen Autotour hier hin begnügen:

stetttiner-haff

Willkommen in Mordor?

Das Südufer des Haffes gehört zum Naturpark Am Stettiner Haff, das Nordufer mit der Insel Usedom zum Naturpark Insel Usedom. Westlich befindet sich mit dem Naturschutzgebiet Anklamer Stadtbruch und darin dem Anklamer Torfmoor eine geschützte Fläche, die sich nach langjähriger Nutzung zur Torfgewinnung in der Renaturierung befindet. Wegen des Torfabbaus und wirtschaftlicher Nutzung seit dem 16. Jahrhundert befindet sich heute der Boden unterhalb des Meeresspiegels und wurde 1995 nach einem Deichbruch bei Sturmhochwasser überflutet. Die Wiedervernässung als Moor bzw. der Verzicht auf Wiedereindeichung des ehemaligen Küstenüberflutungsmoores führt zum deutlich sichtbaren Absterben der Bäume des ehemaligen Forstes….

An dieses Moor schließt sich im Bereich der Peene das Naturschutzgroßprojekt Peenetal-Landschaft und das Naturschutzgebiet Unteres Peenetal (Peenetalmoor) direkt an. Zusammen bilden sie das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mitteleuropas.  Quelle

Unterlassen

Unsere beste Idee war sicherlich, einen geplanten größeren Ausflug in das nahe Polen nicht zu machen. Zu labil empfanden wir unser gemeinschaftliches Gefüge. Ein wenig Sicherheit  ist ja doch nicht so schlecht, und sei es nur in Form von: wenn ich möchte, kann ich mich ausklinken.
Alternativ gab es etwas shopping für Teenie, den Besuch des naheliegenden Heringsdorf für den Gefährten, den Strand für mich und leckeres Essen in der nun wieder unterstützenden Gastronomie für alle.

Aushalten

Die heimatliche Stadt begrüßte uns mit schlechter Luft, vollen Lebensmittelgeschäften und gelegentlichem Feuerwerks-Geknalle, welches Teenies  Alarmsystem von 0 auf 100 brachte. Entspannung oder Partylaune konnte da nur schwer entstehen. Mittlerweile aber wies unser kleines Forschungsteam eine gewisse Stabilität auf, die auch an diesem Tag kleine Zufluchten jenseits des Stresses entstehen ließ.

Uns so kamen wir mit einem Memory-Spiel, in dem man nicht 2 gleiche Bilder, sondern ein illustriertes Sprichwort und das Sprichwort selbst aufdecken muss, ganz ruhig in das neue Jahr. Die Illustrationen sind genau so, wie wenn man die Sprichwörter wörtlich nehmen würde….

sprichwort

Teenie  gelang es  nicht immer, deren  Bedeutung zu erfassen, auch wir waren manchmal unsicher und wir alle  kannten häufig nicht deren Entstehung.
Aber dafür gibt es ein beiliegendes Heftchen mit Erklärungen und niemand wurde beschämt.

Gewinnen

Nun ist das neue Jahr da. Das Alte hat uns hart gefordert. Das Neue wird es tun.
Unser Jahresend-Desaster mit gutem Ausgang hat uns gestärkt: wieder einmal ist es uns trotz diverser Widrigkeiten gelungen, Toleranz für die Besonderheiten des Anderen zu  entwickeln.
In der Nachbetrachtung sind wir alle froh, uns darauf eingelassen zu haben.
Wer weiß, vielleicht hatten wir sogar mehr „Weihnachten“ als so manche Familie, die einträchtig unterm Tannenbaum saß.

Bedanken und wünschen

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs bedanken.
Viele von euch schreiben selbst und geben mir gute Anregungen.
Andere kommentieren und knüpfen an meine Überlegungen an.
Ihr alle gebt mir die Möglichkeit, mit meinen Gedanken in den Austausch zu gehen.
Und über die Jahre gibt es mit manchen von euch fast schon etwas wie ein „sich kennen“.

Ich wünsche euch ein gutes Jahr 2017 mit Entwicklung und Stabilität dort, wo und wie  ihr es braucht.

Herzlich, eure LW

 

 

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Darf´s auch ein bisschen mehr Leben sein?

Lange habe ich  überlegt, ob ich dies hier mal thematisiere.
Weil es so viel Irritationen bei dem Thema gibt.
Wir idealisiert oder hart kritisiert werden, alles möglich ist zwischen diesen Polen.
Es so sehr darauf ankommt  von wem und mit welchem Interesse wir betrachtet werden.

Es geht um uns , die mit ihrem jungen erwachsenen Kind  aus dem Autismus-Spektrum zusammen leben und versuchen, es bei dem  Schritt in die Arbeitswelt  zu unterstützen.

Unsere erwachsenen Kinder sind es leid, unsere Unterstützung zu brauchen. Verständlich.
Wir Eltern sind nach mehr als 18 Jahren Kampf um Akzeptanz für unsere Kinder erschöpft. Nicht verwunderlich.
Die schwierige Suche nach guten Wegen für beide Seiten.
Frust auf beiden Seiten.
Streit.
Immer wieder Hoffnung, Enttäuschung, Hoffnung.

Was ist passiert?

Solange die Kinder klein sind, ist es relativ leicht zu akzeptieren, dass der Elternjob auch mit sich bringt, sein eigenes Leben zu einem großen Teil darauf auszurichten. Wie alle Eltern verzichten wir einerseits und gewinnen andererseits.
Den Stress mit Behörden, Ärzten, Therapeuten, Lehrern,  bekommen wir gratis dazu.

Wir erleben unsere Kinder nicht nur defizitär, sondern bekommen auch die genialen, charmanten,  talentierten  – also positiven Seiten und Stärken unserer Kinder mit. In dem Maße, wie wir unseren Kindern eine relativ barrierefreie Umgebung schaffen können, sehen wir, wie sie sich darin entfalten. Es gelingt oft, auf diese Weise Hobbies für unsere Kinder zu ermöglichen, solange wir irgendwie als Sicherheitsnetz im Hintergrund  dabei sind. Wir haben eine Idee davon, was gehen kann weil wir unsere Kinder gut kennen und schaffen für sie Möglichkeiten, die von unseren Kindern angenommen werden.

Schule gehört nicht zur barrierefreien Zone. Die Störungsanfälligkeit unserer Kinder dort ist  entsprechend. Der Blickwinkel  auf unsere (und auch die anderen) Kinder sowieso defizitär.
Da hilft  nur Schadensbegrenzung und Wundversorgung.

Oft reicht das nicht und unseren Kindern wird das Recht auf Bildung verwehrt- bis dahin, dass keine (Regel)Schule bereit ist, sich auf viele unsere Kinder einzustellen. Bitter.

Und dann ist die Schule  beendet, die Kinder werden erwachsen. Entwickeln eigene Vorstellungen  vom Leben, formulieren selbst Ansprüche. Das alles ist grundsätzlich toll und fällt in das Kapitel Ablösung von den Eltern ( und umgekehrt). Das ist bekanntlich allgemein kein leichter Prozess aber wenn er geglückt ist, können alle aufatmen.

Perspektiven ?

Jugendliche und junge erwachsene Autist*innen haben jedoch nur eingeschränkte Möglichkeiten, ins selbst bestimmte Erwachsenen-Leben hinein zu  wachsen. Für das Leben in einer Wohngemeinschaft fehlen ihnen vielleicht die Freunde und Bekannte. Möglicherweise ist das auch gar nicht die bevorzugte/passende Wohnform. Alleine wohnen ist oft nicht nur finanziell keine Option, weil es ganz ohne Unterstützung doch nicht geht.
Der Wunsch, endlich aus den Kinderschuhen raus zu wachsen, ist da und kann doch nicht umgesetzt werden.

Der Arbeitsmarkt schreit nicht: hallo willkommen du junger Mensch mit Potenzial!

Vielmehr winken Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit mit eingeschränkten Ausbildungsmöglichkeiten. Und was noch viel schlimmer ist:  es geben sich immer mehr Träger dieser Maßnahmen als Autismus-Experten aus ohne es zu sein.
Scheitern ist vorprogrammiert.
Alternative: Werkstatt für behinderte Menschen?
In Deutschland leider ja.
Niemand ist wirklich daran interessiert, unseren Kindern die erforderliche Unterstützung auch zu geben.
Hauptsache, sie tauchen nicht in der Arbeitslosenstatistik auf.

Und wir Eltern?

Wir sehen uns damit konfrontiert, dass all unsere Bemühungen, unseren Kindern so viel Alltagskompetenz wie möglich zu vermitteln, nicht ausgereicht hat für  einen Job im ersten Arbeitsmarkt.
Es stimmt, wir sind über uns selbst gefrustet, weil wir versagt haben.
Wir sind noch  mehr gefrustet, weil unsere Liebsten es so schwer haben.
Wir noch immer nicht verstehen, wie man denn all die positiven Wesenszüge und Fähigkeiten unserer Kindern nicht entsprechend honoriert.
Weil wir irgendwann nicht mehr da sind und sie dann klar kommen müssen.
Das macht uns Angst und traurig.
Für uns selbst, weil sich unser Leben weiterhin zu sehr an unseren Kindern ausrichtet. Weil es für uns auch als Alte nicht leichter wird, selbst  wenn unsere Energie weniger wird.
Wir selbst keine Belastung werden wollen/dürfen.

Und für unsere Kinder, die nun ins Gröbste rein geschmissen werden, anstatt hinaus zu wachsen. 

Die Situation ist bekannt

Das alles sind keine unbekannten Größen. Auf Autismus-Fachtagen wird  seit Jahren darüber referiert. z.B. dies
Es gibt genügend Literatur dazu.

Was fehlt, ist der gesellschaftliche Wille, das wirklich zu ändern. Beispiel: die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes  letzten Donnerstag.

Noch weniger spricht man über die  Menschen in Pflegeverantwortung.
Dazu gehören ja nicht nur die Eltern, auch Geschwister können damit konfrontiert sein.
Alles nur  Privatsache?

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Ansehen?

Uneins

Teenie und ich sind uneins: soll man sich Spielfilme (und Theaterstücke), in denen Autisten oder ADHSler vorkommen ansehen oder nicht?

Also ich mache das schon allein deshalb, weil ich wissen will, wie  diese in den Medien dargestellt werden.  Aber auch, weil in dem einen oder anderen Film wenigstens mal ein Protagonist im  Bildschirm erscheint, der sich halbwegs  normal benimmt. Wenn man Glück  hat, zeigt der Film sogar annnähernd realistisch die Problemfelder des Alltags und bei noch mehr Glück, Ressourcen /Stärken in nicht verklärter Form auf.

Teenie findet die meisten Filme unrealistsch, diskriminierend und überwiegend langweilig.
Was ich leider oft unterschätzt habe: viele Filme haben für Teenie nicht nur diesen  Ärger-Faktor, sondern auch einen Verwirrungs- und einen Trigger-Faktor. Letzteres trifft besonders auf Theatervorstellungen zu.

Ganz nett

Das sind so die Filme, die in der letzten Zeit im Kino und TV zu sehen waren.
Meist Geschichten um einen Asperger-Autisten_in, der irgendwie kauzig, aber liebenswert ist. Nicht selten hilft er den NTs mit seinem analytischen Handeln aus der Klemme und  weil er nicht so durch die Welt hetzt wie die NTs, wirkt er entschleunigend auf die – ihm im Verlauf des Films wohlgesonnen- Menschen in seinem Umfeld. Selbstverständlich gibt es auch kritische/gefährliche Situationen, aber die gehen immer gut aus.

Dazu gehören z.B.: Birnenkuchen und Lavendel, Ein Sommer in Masuren, Adam.

Am Ende haben Zuschauer, die überhaupt nichts von Autismus wissen, immerhin ein anderes Bild davon bekommen, als Rain Man es vermittelt.

Verwirrungs -und Trigger-Faktor relativ gering, Ärger-Faktor wegen der stereotypen Darstellung der Autist_inn_en groß: keine Mimik, keine Emphatie, Mathe-Vorliebe, Wissen verbal abspulen in Stress-Situationen etc.
Nicht so wie im wahren Leben eben. Langweilig ( Teenie).

Immer wieder gerne

Dies sind Filme, in denen Autismus oder ADHS nicht im Vordergrund stehen, sondern in einem ganz gewöhnlichen cineastischen Handlungsrahmen ( Krimi etc.) eine der Hauptrollen neurodivers agiert. Da freut man sich, wenn die Darstellung nicht zu stereotyp ist, wenn dieser Mensch irgendwie im Team akzeptiert ist und empört sich, wenn Vorurteile, Ausgrenzung und Mobbing gezeigt werden.Häufig ist auch keine Diagnose genannt, was wir gut finden.

Selbstverständlich verfügt  der  „Held_in “ über besondere Talente, aber dass ist ja bei allen spannenden Filmen so.

In diese Kategorie für uns : Die Brücke ( Serie), Criminal Minds, Larssons Triologie Verblendung usw. ( ohne Teenie). Eigentlich schade, dass es meist Detective und Co sind, die  diese Rolle innehaben. Immerhin gibt es eine vergleichsweise positive Sicht  auf Autismus.

Verwirrungs-und Triggerfaktor mittel, Ärgerfaktor gering.

Schulfunk

In diese Kategorie fallen für uns Filme, in denen es in erster Linie um die Themen Autismus oder ADHS geht. Die Geschichten ranken sich meist um die Entwicklung eines Betrofffenen. Manchmal sind sie gut gemacht und sehr informativ und eine gute Alternative zu Dokumentarfilmen, die sich eh´ nur  besonders Interessierte ansehen.

Der Kalte Himmel ( Autismus) oder Keine Zeit für Träume ( ADHS) gehören hier her.

Hier scheiden sich unsere Geister am meisten: Trigger-, Ärger-, Langweil,- Verwirrungsfaktoren allesamt für Teenie hoch. Aus Elternperspektive ist der Trigger-Faktor hoch, geht es doch oft auch gerade um die Stigmatisierung der ganzen Familie, bzw. die Anstrengung der Eltern, für ihr Kind gute Entwicklungs- und  Lernbedingungen zu organisieren.

Hard stuff

Wenn gezeigt wird, wie brutal die Gesellschaft mit Autisten umgeht. Übles Mobbing in Großaufnahme. Verweigerung von Lebensraum durch die Bürokratie mit lebensbedrohlicher Konsequenz. Wenn Depression kein Tabu ist. Verzeiflung sichtbar.

Als Spielfim z.B. in Ben X zu sehen, als Dokumentation in Matthijs Regeln.

Trigger-Faktor hoch.
Kein Unterhaltungsfaktor. Dafür Wut-Faktor auf diese Zustände.

Teenie kann hier nicht mitreden- man muss sich ja nicht alles antun.

Und die Schmuddelkinder?

ADHS ist wohl nicht so gut zu vermarkten. Die meisten Filme handeln von  schwierigen Kindern, die vermeintlich statt mit Erziehung mit Drogen versorgt werden. Daran sieht man, das ADHS  nicht in gleicher Weise als neurodivers wahrgenommen wird wie Autismus. Während Filme über Autisten auch als ganz nette Unterhaltung gedacht sind, haben ADHS-Filme meist etwas dramatisches und verurteilendes.
Angenehme Ausnahme: Rico und Oskar, die beiden Helden aus der gleichnamigen Triologie von Andreas Steinhhöfel. Wobei man da gar nicht weiß, was die eigentlich haben, nur speziell sind sie beide. mehr ( zur Buchvorlage)
Dennoch sind sie häufig zu sehen, die ADHSler in den Medien. Ob als Entertainer_innen oder in den Rollen des Familenchaoten, Halodri oder Klassenclown, unbändigem Halbstarken. In Allerwelts-Filmen, täglichen im TV. Michel von Lönneberga muss man einfach lieben.

ADHS als Thema kommt eher in Dokumentationen oder Talkrunden vor. Da kann halt jeder mitreden, kennt sich vermeintlich aus, hat eine Meinung, selbst ohne die leiseste Ahnung. Einschaltquoten garantiert.

Ärger-Faktor häufig hoch, Trigger selten, Spaß-Faktor bei Filmen wie Findet Nemo mit der sympathischen Dory gibt es  zuweilen aber auch.

Zu echt

Ein  besonderes Erlebnis sind Theateraufführungen. Hier zählt nicht nur die Geschichte.
Gute Schauspieler transportieren echtes Gefühl. Sie schreien, toben, weinen, flüstern. Miteinander, gegeneinander, ins Publikum hinein.  Meint der mich?
Der Ton kann nicht leise gedreht werden. Szenen nicht wiederholt oder vorgespult werden.
Geräuschkulisse Bahnhof – hier ist der Zuschauer mittendrin. Ganz nah dran. Wie schon 100o mal selbst erlebt.

Eine sehr gute Inszenierung von Supergute Tage  hat das junge Schauspielhaus hier geboten. Der Schauspieler hatte sich wirklich gut vorbereitet, sich mit jungen Asperger-Autisten getroffen, Kontakt zur Eltern-Initiative aufgenommen. Und so kamen viele sehr lebensnahe Szenen zusammen. (für Schulklassen gibt es viel Material zum Stück hier )

Das, was Theater ausmacht, dieses unmittelbare, zum Anfassen nahe, erhöht den Trigger-Faktor enorm.

Mir bescherte die Aufführung eine lange nächtliche Diskussion, in der ich lernte,  Filme und Theater über Autisten und ADHSler auch unter diesem Gesichtspunkt zu beurteilen.

Mehr und viel detaillliertes zu diesem Thema nachzulesen in N#mmer , Heft 01/2015.
Listen mit noch mehr Filmen zu den Themen Autismus und ADHS findet man leicht im Netz.

 

Ich freue mich über feedback. Wie immer ohne Registrierung möglich.